Hieraus soll mal eine Lampe entstehen ??
Dreimal muß jedes Teil auf diesem Blatt geschnitten,
gebrochen, geschliffen, gewickelt und zum Schluß gelötet
werden. Insgesamt sind 420 Teile herzustellen. Man rechnet pro Glasteil
eine Gesamtarbeitszeit von etwa einer Viertelstunde. Bei der ersten
eigenen Lampe sind es aber sicher eher 20 bis 25 Minuten.
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| Es gibt schon gute Gründe,
dass ich zum Glasern zu Conny nach Hofheim fahre ... |
Die Blütenblätter
sind geschnitten, geschliffen und gewickelt, aber das ganze sieht noch
sehr kläglich aus. |
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Auch wenn das "Wasser" jetzt
zum großen Teil dabei ist, kommen mir schwere Zweifel, ob das jemals
eine Lampe ergeben soll.
Hier kann man gut erkennen, dass die blauen Glasteile
noch nicht mit Kupferfolie umwickelt sind. |
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| Ein
großer Schritt voran: das erste Drittel ist komplett geschnitten,
geschliffen und gewickelt. Jetzt können die Glasstücke auf der
Form befestigt werden.
Erstmals bekommt man einen echten Eindruck,
wie die Lampe einmal aussehen wird. |
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... und weils so schön ist, noch ein
Blick von der Seite. Auf der Kunststoffform kann man die Linien der Vorlage
erkennen und auf den Glasstücken selbst noch die Nummerierung. |
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Tataaaaah! Einen Tusch!
Alle Teile sind jetzt auf der Form montiert, nächste Woche wird angefangen,
zu löten. Hier ein Blick von oben mit Blitz .... |
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... und hier ein Foto ohne Blitz. Alles
wirkt noch etwas unnatürlich bunt wegen der Kupferfolie. Das wird sich
noch ändern, wenn die Lötnähte am Ende schwarz patiniert
worden sind. |
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| Endlich ist es soweit:
die Form ist auf der Lötstation montiert - damit man immer eine waagrechte
Fläche zum Arbeiten hat - und der Lötkolben kommt zum Einsatz.
Es ist verblüffend, wieviel Zinn man dabei verbraucht.
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Durch das silberfarbene Zinn ergibt
sich schon ein ganz anderer Farbeindruck als an den Stellen, wo nur die
kupferfarbenen Einfassungen zu sehen sind.
Später, wenn alles schwarz patiniert ist, wird die
Lampe wieder anders aussehen. Und wenn sie erst beleuchtet ist .... |
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| Der erste Lötgang ist fertig.
Von außen wurden, noch recht grob und knotig, alle Nähte mit
Lötzinn geschlossen.
Nächstes Mal wird die Lampe von der Form genommen
- dazu benötigt man einen Backofen - und von innen gelötet.
Danach folgt eine weitere Lötaktion, wieder von außen. Und
dann muß man sehr, sehr sorgfältig arbeiten. |
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Das Löten hat länger gebraucht,
als ich eigentlich gedacht hatte. Aber jetzt ist es endlich vollbracht,
die Nähte sind so glatt, wie ich sie - mit Hilfe - hinkriegen konnte,
der Endspurt ist da: das Zinn wird patiniert, damit aus der silbernen
Farbe der Lötnähte ein passenderes schwarz wird.
Die dafür benutzte Chemikalie wird vorsichtig mit
einer alten Zahnbürste aufgetragen. Sie ist ätzend und man sollte
keine wertvolle Kleidung tragen und besser kleine kleine Wunden an den
Händen haben. |
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| Die Patina-Flüssigkeit besudelt
zwar noch das Glas, aber man sieht doch schon den Unterschied, denn die
dunklen Lötnähte ausmachen.
Die Reste werden jetzt mit lauwarmen Wasser abgebraust,
nächste Woche muß der Schirm nur noch poliert und auf den Lampenfuß
montiert werden. |
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Der letzte Arbeitstag ist angebrochen.
Hier noch ohne Politur auf einem improvisierten Lampenfuß. |
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Das Plastikkabel am Lampenfuß, den ich neulich bei Ebay
ersteigert habe, sieht mir noch zu billig aus, da muß so ein gewebtes
Kabel dran. Und Ketten zum Anknipsen der einzelnen Glühbirnen wären
doch auch hübsch ...
Schön, wenn ein fähiger Elektriker im Haus ist.
Noch schöner, wenn er so hilfsbereit ist wie Pete. |
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Ich habe fertig!
Und ein dickes Danke an Conny für eineinhalb Jahre
Hilfestellung und an Pete für viele Ratschläge und die letzten
drei Bilder.
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